Mit Solarenergie unabhängig werden

Heutzutage trägt jeder den einen oder anderen Energiesauger mit sich herum. Egal ob Smartphone, Tablet, Notebook, der Akku verlangt ständig nach Nachschub. Wenn mal keine Steckdose in der Nähe ist, greifen die Leute gerne zur Powerbank, doch was ist, wenn diese ebenfalls leer ist?

Viele greifen bei solchen Probleme mittlerweile gerne zu Solar Powerbanks. Die kleinen Helfer haben einen entscheidenden Vorteil: sie brauchen zum Laden keine Steckdose. Auf oder in den Geräten sind kleine Solar-Panels verbaut. Mit diesen füllt es nach und nach seinen Speicher wieder auf. Die meiste Zeit liegen die Powerbanks ohnehin nur irgendwo herum und warten auf ihren Einsatz. Sie in dieser Zeit mit Solarenergie zu füttern spart später nicht nur Nerven, sondern auch noch bares Geld.

Ein kleines englisch sprachiges Video über die Effizienz einer Solar Powerbank:

Welche Vorteile haben Solar Powerbanks?

Besonders umweltbewusste Nutzer suchen immer wieder nach Alternativen, um ihre Technik ein bisschen umweltfreundlicher werden zu lassen. Der Umstieg auf Solarenergie kommt da sehr gelegen. Doch nicht nur Naturschützer haben Interesse an dieser Lademethode. Das Aufladen mit Sonnenenergie dauert zwar länger, als den Akku direkt aus dem Netz zu versorgen, dafür fallen aber auch keine weiteren Stromkosten an.

Am sinnvollsten sind die meisten Modelle für Smartphone und schwächere Tablets. Starke Tablets oder gar Notebooks ziehen im Verhältnis zur Laderate zu viel Strom. Ein Smartphone dagegen muss oft nur einmal am Tag geladen werden. In den verbleibenden Stunden hat die Solar Powerbank genug Zeit, um sich wieder aufzuladen.

Die Nachteile von Solar Powerbanks

Doch die Abhängigkeit von der Sonnenenergie hat natürlich auch ihre Schattenseiten. Die besten Ergebnisse erzielt eine Solar Powerbank bei wolkenlosem Himmel und strahlendem Sonnenschein. Auch auf eine gute Ausrichtung des Gerätes zum Licht sollte der Nutzer achten. Sobald der Himmel jedoch bewölkt ist, bricht die Laderate drastisch zusammen. In der Nacht ist diese Technik natürlich nutzlos. Auch im Winter sinkt die Leistung eine Solar Powerbank, da die Intensität des Sonnenlichts stark nachlässt.

Eine Solar Powerbank gibt dem Nutzer zwar eine gewisse Unabhängigkeit und im Alltag ist sie eine praktische Akkuerweiterung, aber die benötigten Bedingungen sind manchmal schwer herzustellen. Ein Problem ist das bei den meisten Geräten jedoch nicht. In der Regel ist auch eine Solar Powerbank mit einem USB-Anschluss ausgestattet, über den das Gerät geladen werden kann, falls die Sonne sich mal nicht zeigen will. Falls der passende Anschluss nicht verfügbar ist, kann dieser oft mit Hilfe von Adaptern nachgerüstet werden.

Ausstattung und Preise

Eine Solar Powerbank verfügt im Allgemeinen über die gleichen Standards wie jede andere Powerbank auch. Zahlreiche Geräte mit verschiedenen Kapazitäten sind mittlerweile auf dem Markt vertreten. Ebenso wie ihre Verwandtschaft ohne Solar-Panels wiegen sie im Durchschnitt zwischen 200 und 500 Gramm. Die Hersteller versuchen möglichst viel von der Oberfläche auszunutzen, um Energie zu erzeugen. Je größer die Solar-Panels sind, desto schneller lädt das Gerät mit der Hilfe der Sonne wieder auf.

Da Solar-Panels immer günstiger werden, strömen immer mehr verschiedene Powerbank-Modelle mit dieser Ausstattung auf den Markt. Die Preise variieren stark. Günstige Geräte sind ab 15 Euro zu haben, doch auch wer deutlich mehr ausgeben möchte, wird leicht fündig.