In einer Zeit, in der das Smartphone zum treuen Begleiter geworden ist und der Mensch es nicht mehr nur zum Telefonieren, sondern auch zum Schreiben von E-Mails, für das Tätigen von Geldgeschäften, als MP3-Player-Ersatz und als Navigationsgerät nutzt, ist der Anspruch an die Akkulaufzeit der Geräte immer größer geworden. Die Hersteller aller Marken sind daher ständig bemüht, die Handys zu optimieren, doch auch der beste Akku geht einmal leer. Im schlimmsten Fall sogar ausgerechnet dann, wenn gerade mal keine Steckdose in der Nähe ist oder man schlicht keine Zeit hat, sein Smartphone in Ruhe aufzuladen. Um dieses Problem anzugehen, wurden externe Akkus erfunden. Diese aufladbaren, mobilen Netzteile können problemlos in der Hand- oder Hosentasche untergebracht werden und sind bestens geeignet, um das Handy unterwegs aufzuladen. Dabei ist es ganz egal, ob man ein Festival besucht, eine Radtour macht oder im Außendienst tätig ist – die sogenannten Powerbanks leisten ganze Arbeit. Der Marktführer in diesem Bereich ist das Unternehmen Anker mit Sitz im chinesischen Shenzen.

Anker PowerCore 20100mAh
Anker PowerCore 5000mAh

Anker Technology Company: Vom Wunsch nach Freiheit zum Welterfolg

Benannt nach dem deutschen Wort für den zweiarmigen Eisenhaken, der Schiffe an Ort und Stelle hält, sichert der Konzern Anker mit seinen mobilen Ladegeräten und sonstigem Zubehör die Freiheit seiner Kunden. Das Team der Anker Technology Company hat es sich zur Aufgabe gemacht, seinen Klienten deren Unternehmungen zu erleichtern und sie unabhängiger zu machen. Diese Überzeugung zahlt sich aus, denn seit der Gründung im Jahr 2011 hat Anker bereits mehr als 20 Millionen Menschen mit einem seiner innovativen Produkte versorgt. Der Bestseller ist dabei die Anker Powerbank, die in verschiedenen Produktionsreihen wiederholt Top-Verkaufszahlen bei Amazon und auf dem sonstigen freien Markt erreichen konnte. Die beiden gleichermaßen beliebten Linien in der Sparte extrene Akkus tragen die Titel Astro und PowerCore. Erstere ist mittlerweile ausgelaufen, gilt jedoch nach wie vor als die meist verkaufte Powerbank-Reihe auf Amazon. Der Unterschied zwischen beiden liegt vornehmlich im Design und der nochmals verbesserten Leistung des PowerCore.

Anker Powerbank Astro: Das Original in drei Ausführungen

Die Astro-Serie der Anker Powerbank umfasst die Modelle Astro E1, Astro E7 und 2nd Generation Astro. Sie gehören bis heute zu den Spitzenreitern im Bereich externer Akku. Jedes einzelne Modell verfügt dabei über eine unterschiedlich starke Leistung: Das E 1 ist eine Mini-Powerbank mit 5200mAh, das E7 ist mit 26 800mAh die Variante mit der größten Leistung und das 2nd Generation Astro bietet sich mit 6700mAh als ordentliche Mittelklasse-Version an. Die ersten beiden beschriebenen Modelle werden in Schwarz oder Weiß angeboten, das 2nd Generation Astro beschränkt sich auf eine dunkle Ausführung. Sämtliche Varianten des Astro sind mit Apple- und Android-Geräten kompatibel, jedoch nicht geeignet, um einen iPod nano bzw. Classic, ein HP TouchPad, den Dell Venue 11 Pro, die gesamte Bandbreite der Asus Tablets und diverse andere GPS- und Bluetooth-Geräte anzuschließen. Das Gros der Tablets wie beispielsweise das Samsung Tab 3 Lite oder das Nexus 7 können problemlos mit einer Anker Powerbar aus dieser Serie aufgeladen werden. Der leistungsstärkste Akku, das E7, kann ein Smartphone je nach Hersteller dabei bis zu zehn Mal aufladen und punktet zudem mit einer eingebauten Taschenlampe, der die Anker Powerbank gerade im Trekking-Urlaub unersetzlich macht. Das kleine E1 reicht dagegen lediglich für rund anderthalb Aufladungen eines Handys und ist somit eher für den Einsatz auf Tagestouren oder als nützliches Gadget für die Handtasche geeignet.

Anker Powerbank PowerCore: Gelungener Nachfolger eines globalen Hits

Die PowerCore-Linie ist aus der Weiterentwicklung der Astro-Modelle entstanden. Wie beim Vorgänger erwarten den Käufer drei Varianten, die nun jedoch andere Bezeichnungen tragen und mehr Leistung versprechen: Der PowerCore 5000, der PowerCore 10400 und der PowerCore 20100. Die Powerbank mit der kleinsten Nummer besitzt auch in dieser Produktionsreihe die kompakteste Form und mit etwa einer vollen Aufladung die geringste Kapazität, wohingegen die 20100er-Anker Powerbank topaktuelle Android- und Apple-Smartphones bis zu siebenmal aufladen kann. Anders als bisher stehen jedoch mehr Designs zur Verfügung, denn zumindest den kleinen PowerCore 5000 kann man nun in Rot, Weiß oder Schwarz erwerben. Bei den anderen Bestandteilen der Serie setzt Anker weiterhin auf das bewährte Mattschwarz bzw. -weiß, hat sich jedoch darum bemüht, die Akkus noch schmaler und leichter zu machen. Darüber hinaus wurde die Technologie hinter dem Aufladeprozess noch weiter optimiert und so besitzen alle neueren Varianten der Anker Powerbank inzwischen zwei unterschiedliche USB-Anschlüsse, von denen einer jeweils auf der PowerIQ- und der andere auf der VoltageBoost-Methode basiert, die beide für eine Aufladung mit erhöhter Geschwindigkeit sorgen.

Anker Powerbank Astro vs. PowerCore: Eine Frage des Geschmacks

Eins vorab: Wer vor der Wahl steht, sich einen extrenen Akku zuzulegen, ist mit jeder Sorte von Anker Powerbank bestens bedient: Die Exemplare werden immerhin voll geladen samt dem zugehörigen Kabel und in einer schmucken Tragetasche verschickt. Doch welches Modell als solches die optimale Variante für den Nutzer ist, hängt davon ab, welche Pläne man hat. Wer im Jahr häufig Zeit abseits des urbanen Stromkreislaufs verbringt oder sein Smartphone wegen der Arbeit oder einem globalen Trendgame praktisch ununterbrochen in Betrieb hat, sollte sich für die Astro E7 oder den Powercore 20100 entscheiden. Wer allerdings nur eben für die Handtasche oder über einen kurzen Campingausflug ein wenig Saft benötigt, um erreichbar zu bleiben, der ist mit den kleinsten bzw. mittleren Ausführungen optimal versorgt. Hinsichtlich der veränderten Optik der Geräte ist es eine reine Geschmacksfrage, ob man sich das Astro oder den PowerCore zulegt – und preislich nehmen sich beide dank wechselnder Online-Angebote auch nicht mehr all zu viel, was Sparfüchsen sicherlich gelegen kommt.