Powerbank Test 2017

 Anker PowerCore 20100mAhAnker PowerCore 5000mAhEasyAcc Smart 10000mAh PowerbankCoolreall 15600mAh PowerbankRAVPower Powerbank 3350mAh
Anker PowerCore 20100mAh Externer AkkuAnker PowerCore 5000mAh Externer AkkuEasyAcc Smart 10000mAh PowerbankCoolreall 15600mAh PowerbankRAVPower Powerbank 3350mAh
Kapazität (mAh)20100 mAh5000 mAh10000 mAh15600 mAh3350 mAh
Bewertung4.74.84.54.84.5
Gewicht354 g136 g227 g333 g73 g
Abmessung16,6 x 5,8 x 2,2 cm10,8 x 3,3 x 3,3 cm14,4 x 7,5 x 1,5 cm16 x 7 x 2,1 cm 10,2 x 2,3 x 2,3 cm
Anschlüsse2x USB1x USB2x USB2x USB1x USB
Preis38,99€11,99€18,95€17,99€9,99€
Anker PowerCore Anker PowerCore EasyAcc Smart 10000mAh Powerbank Coolreall 15600mAh Powerbank RAVPower Powerbank 3350mAh

Der Powerbank Ratgeber: Darauf kommt es beim Powerbank Test an

Smartphones, Tablets und Laptops sind nicht mehr wegzudenken und bereichern unseren Alltag – solange sie über die nötige Energie verfügen. Wer im richtigen Augenblick die notwendige Strom-Reserve benötigt, für den lohnt sich der Griff zu einer Powerbank. Das Angebot reicht vom kleinen Zusatz-Akku, der in jede Hosentasche passt, bis zur mobilen Leistungsreserve für das Gaming-Notebook. In unserem Ratgeber haben wir die wichtigsten Informationen für einen erfolgreichen Powerbank Vergleich zusammengestellt.

Wozu sind Powerbanks gut?

Eine Powerbank gehört zu jener Kategorie sinnvoller Technik, deren Nutzen dann sichtbar wird, wenn sie fehlt: Der leere Akku vom Smartphone beim langen Festival-Wochenende oder der Laptop ohne Energie beim entscheidenden Kunden-Gespräch können Nerven und Geld kosten, wenn keine Stromreserve zur Verfügung steht. Für diese Augenblicke sind die mobilen Akkus, auch als USB-Akkus bezeichnet, gedacht. Sie stellen die Extra-Energie zur Verfügung, wenn es darauf ankommt.
Beim Powerbank Vergleich sind Geräte für unterschiedliche Anwendungs-Gebiete mit verschiedenen Größen und Preisen zu finden. Kleine und handliche Modelle liefern eine Zusatz-Ladung für ein Smartphone und sind ein wenig größer als ein USB-Stick. Etwas größer sind die mobilen Akkus für Tablets oder Laptops; sie verfügen über mehrere unterschiedliche Anschlüsse und meist auch über eine eigene Lade-Stand-Anzeige. Für alle Modelle gilt jedoch, dass sie aufgrund ihrer kompakten Bauweise wesentlich kleiner sind, als die Geräte, die sie mit Strom versorgen sollen: Powerbanks gehören zum praktischen Zubehör für den mobilen Alltag.

Worauf ist beim Powerbank Test zu achten?

Die große Auswahl an Powerbanks hat den Vorteil, dass es für jeden Anwendungs-Fall das richtige Modell gibt. Daher ist es auch entscheidend, auf die Spezifikationen zu achten, um die richtige Wahl zu treffen.
Die Kapazität ist das wichtigste Kriterium. Sie gibt Auskunft über die Energie, die der externe Akku liefern kann. Die Kapazität einer Powerbank wird in Milli-Ampere-Stunden (mAh) gemessen und sollte mindestens doppelt so hoch sein, wie die Kapazität des Akkus des Endgerätes.
Das iPhone 7 Plus hat einen Akku mit 2900 mAh, er kann 1 Stunde lang Strom mit der Stärke von 2900 Milli-Ampere liefern. Das Lenovo Yoga Book kommt mit einer Stromversorgung von 8500 mAh. Eine Powerbank sollte daher 6000 mAh für das iPhone und 16.000 für das Yoga Book bereitstellen, damit das jeweilige Gerät einmal geladen werden kann. Der Grund für die Über-Dimensionierung liegt darin, dass bei der Übertragung der Energie immer Verlust-Strom entsteht. Der Verlust kann je nach Modell zwischen 20 und 50 % betragen.
Jede Powerbank sollte auch über eine Anzeige verfügen, die über den Lade-Zustand Auskunft gibt. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um ein LED-Signal, sehr gute Geräte sind mit einem eigenen Display ausgestattet.
Der Ladestrom ist die nächste Spezifikation und wird in Ampere (A) angegeben. Er hat Einfluss darauf, wie schnell der mobile Akku seine Energie zur Verfügung stellen kann: Je höher der Ladestrom ist, desto schneller kann geladen werden. Beinahe alle Endgeräte sind für einen Ladestrom von mindestens 2 Ampere ausgelegt, einige Tablets und vor allem Laptops auch für bedeutend mehr.
Besonders günstige Powerbanks liefern oft nur einen Ladestrom mit 1 Ampere. Das Laden des Smartphones oder Tablets dauert entsprechend lange und sie sind daher nur für Geduldige zu empfehlen.
Die Schnittstellen einer Powerbank bestimmen schließlich, für welche Geräte sie verwendbar ist. Die meisten Smartphones und Tablets benötigen einen USB-Port, der 5 Volt bereit stellt und auf jeder Powerbank zu finden ist. Für iPhones und iPads wird darüber hinaus ein Adapter-Kabel benötigt, da Apple bei seinen Geräten die eigenen Lightning-Anschlüsse verbaut.
Eine Powerbank, die für Laptops gedacht ist, muss mehr Schnittstellen zur Verfügung stellen. Notebooks und auch 2-in-1-Laptops benötigen zum Laden eine Spannung von 9 Volt oder mehr und verfügen darüber hinaus meist über eigene Anschlüsse – je nach Hersteller. Eine geeignete Powerbank muss daher auch die entsprechenden Adapter mitbringen.

Welche Powerbank Typen gibt es?

Neben den Spezifikationen ist natürlich das Anwendungs-Gebiet ausschlaggebend für den Powerbank Test. Dank der großen Beliebtheit, die Powerbanks in den letzten Jahren erreicht haben, ist mittlerweile für jedes Einsatz-Szenario das richtige Gerät zu finden.
Powerbanks für Smartphones sind so groß wie ein USB-Stick und wiegen weniger als 100 Gramm. Sie sind leicht zu verstauen, haben eine Kapazität von 1000 bis 5000 mAh und sind vor allem für Viel-Telefonierer die erste Wahl.
Vorteile:

  • bieten eine Zusatz-Ladung für ein Smartphone
  • haben in jeder Hosentasche Platz

Nachteile:

  • bieten nur eine Ladung
  • sind nicht für Tablets geeignet

Powerbanks für Tablets sind etwas größer und schwerer (200 bis 300 Gramm), finden aber in jeder Laptop-Tasche oder jedem Rucksack Platz und haben meist 10.000 bis 20.000 mAh sowie mehrere USB-Ports. Sie sind besonders gut für lange Wochenenden und den Arbeits-Alltag geeignet.
Vorteile:

  • haben ausreichend Kapazität für Tablets
  • können Smartphones mehrmals laden
  • können 2 oder mehr Geräte gleichzeitig laden

Nachteile:

  • benötigen etwas mehr Platz
  • sind nicht für Laptops geeignet

Powerbanks für Laptops sind etwa so groß und schwer wie eine externe Festplatte, verfügen über mehr als 20.000 mAh und haben mehrere USB Ports sowie Laptop-Anschlüsse. Diese mobilen Akkus sind vor allem für Reisen und Berufstätige im Außendienst empfehlenswert.
Vorteile:

  • können Smartphones, Tablets und Notebooks mehrmals laden
  • für 2 oder mehr Geräte gleichzeitig geeignet

Nachteile:

  • sind etwas schwerer zu verstauen
  • müssen die passenden Laptop-Adapter haben

Ungewöhnliche Powerbanks für außergewöhnliche Einsätze

Das breite Angebot bietet aber nicht nur Standard-Typen. Der Markt hat für alle, die beim Powerbank Vergleich das Besondere suchen, auch ausgefallene Varianten auf Lager.
Powerbanks mit integrierten Solarzellen benötigen keine Steckdose, sie werden von der Sonne aufgeladen. Gerade bei Outdoor-Trips, wenn keine Steckdosen verfügbar sind, sind sie das optimale Zubehör, das auch lebensrettend sein kann. Der Nachteil ist allerdings die kleine Fläche der Solarzellen: Kapazität und Ladezeiten sind stark eingeschränkt.
Fahrrad Powerbanks werden von Radnarben-Dynamos aufgeladen und sind vor allem für Fahrrad-Enthusiasten das passende Extra. Sie sind etwas schwerer und damit unhandlicher, was aber für Biker kein echter Nachteil ist.
Powerbanks als Smartphone-Cover sind besonders für Power-User praktisch, da dadurch die Akku-Kapazität verdoppelt wird. Das Smartphone wird damit allerdings auch dicker und schwerer und die speziellen Powerbanks sind meist nur für ein bestimmtes Smartphone-Modell nutzbar.

Powerbank: Tipps & Tricks

Der Powerbank Test und die passende Wahl kann die mobile Nutzung von Smartphone, Tablet und Laptop erheblich verbessern. Mit der richtigen Handhabung bieten die mobilen Akkus den Zusatz-Nutzen auch für lange Zeit. Diese Powerbank Tipps sind dabei hilfreich.
Die Lebensdauer aktueller Lithium-Ionen-Akkus kann zwischen 500 und 1000 Ladezyklen betragen – das entspricht einer durchschnittlichen Nutzungszeit von fünf Jahren. Besonders hohe und niedrige Lade-Stände können den Akku aber stark belasten. Wer seine Powerbank mit Lade-Ständen zwischen 30 und 70 % betreibt, kann die Lebensdauer erheblich steigern.
Bei der Lagerung von Akkus ist die so genannte Selbstentladung zu beachten. Jeder Akku verliert mit der Zeit auch ohne Nutzung an Energie. Wer die Powerbank für längere Zeit nicht nutzt, sollte sie daher zu 2/3 aufladen, bevor er sie zur Seite legt. Die optimale Umgebungstemperatur beträgt übrigens 15 °C.
Bei der ersten Ladung ist bei aktuellen Lithium-Ionen-Akkus (Li Ion) keine besonderen Maßnahmen notwendig. Bei früheren Technologien gab es noch den so genannten Memory-Effekt, dem mit einem vollständigen Ladezyklus bei der ersten Ladung vorgebeugt wurde. ‚Li Po‘ ist übrigens die Abkürzung für Lithium-Polymer und die Bezeichnung für die Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Akkus

Die Mobilität von Smartphones und Tablets ist stark von der Leistungsfähigkeit ihrer Akkus abhängig. Der Zusatz-Akku kann für die eine oder andere Lage das rettende Tool sein. Der Powerbank Test hilft dabei, die richtige Wahl für die richtige Situation zu treffen.

Datenschutz